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Warum ich Zine für ein tolles Medium halte

Es gibt so viel Arten seiner Kunst bzw. seinem Kreativen schaffen zu dokumentieren. Heute möchte ich dir das Zine dafür näher bringen.

Was ist eigentlich ein Zine?

Zine bezeichnen kleine Heftchen meist nicht größer als A5. Diese können gebunden sein oder aus nur einem Stück Papier gefaltet werden.

Typischerweise handelt es sich um Publikationen in kleiner (weniger als 1000) und sehr kleiner (weniger als 100) Auflage, die von Amateuren hergestellt werden und der Kommunikation innerhalb bestimmter Gruppen und Subkulturen dienen. Für sich stehend wird Zine als Synonym von Fanzine gebraucht, einer von Fans für Fans hergestellten Zeitschrift.[1] Der vorangestellte Teil kennzeichnet meist das betreffende Fandom bzw. die jeweilige Subkultur, so gibt es Horrorzines für Fans von Horrorliteratur, Punkzines für Fans von Punkmusik und Fagzines oder auch Queerzines für Publikationen aus der Schwulenszene.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zine

Wie ich Zine nutze

Für mich ist ein Zine ein günstiges Medium, um Muster zu einem bestimmten Thema darzustellen. Sie sind handlich und günstig zu produzieren. Zudem macht es unheimlich viel Spaß, seine eigenen Werke in der Hand zu halten und so auch etwas zum Vorzeigen zu haben.
Auf das Zine bin ich vor einigen Jahren gekommen. Diese Form der Darstellung kannte ich schon länger, aber sie nicht wirklich genutzt. Als ich dann nach einer Möglichkeit suchte, Projekte zusammenzufassen, kam ich auf dieses Medium zurück.

Da ich gerne mit InDesign arbeite, habe ich mit diesem Programm meine Zine erstellt, auf meinem Drucker ausgedruckt und dann von Hand gebunden und beschnitten. So sind sie zwar nicht ganz perfekt, doch darum geht es auch nicht. Sie dokumentieren die Muster und Themen, die ich gestalterisch umgesetzt habe. So vieles ist heute digital, sodass es ist einfach toll ist etwas in der Hand zu halten, was man selber gemacht hat. Man kann seiner Fantasie freien Lauf lassen, unterschiedliche Materialien verwenden und und und.

Zine

Meine Vorteile auf einen Blick

  • sind günstig in der Erstellung
  • handlich
  • individuell
  • tolles Giveaway
  • unendlich vielfältig
  • für jeden machbar
  • fördert Kreativität
  • kurz und knackig
  • Wichtigstes auf kleinem Raum
  • Sammlung
  • Werbematerial

Dein eigenes Zine

Nun habe ich eine kleine Anleitung für dich, wie du aus nur einem Stück Papier ein Zine erstellen kannst.

Was du dafür brauchst:
1 Bogen Papier in A3 oder A4
1 Schere
Falzen und Schneiden:
1. Den Bogen von beiden Seiten mittig falten.
2. Die Schmalseiten dann noch mal jeweils zu Mitte falten, sodass 8 Felder entstanden sind.
3. Das Papier längs auseinanderschneiden, aber nur soweit, dass noch zwei Felder miteinander verbunden sind.
4. An den Falzungen zusammenfalten
5. Fertig ist das Zine.

Jetzt brauchst du es nur noch gestalten. Natürlich kannst du auch schon vor dem Falzen und Schneiden das Blatt beschreiben, bemalen, bekleben, was auch immer dir einfällt. Vergiss dabei die Rückseite nicht.
Auf den folgenden zwei Skizzen habe ich dir die Vorder- und Rückseite einmal dargestellt. Auf meinem Instagram-Kanal zeige ich dir ein kleines Video-Tutorial dazu.

Und nun wünsche ich dir viel Spaß bei der Umsetzung.

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